alpakas und lamas

Tiergestützte Interventionen mit Lamas und Alpakas

Lamas und Alpakas zählen zu den Neuweltkameliden (NWK) und sind Verwandte der Großkamele (Dromedar und Trampeltier).

Mit einer großen Portion Neugier ausgestattet, nähern sie sich den Menschen vorbehaltslos. Dennoch sind sie als Distanztiere sehr höflich und geben in der Begegnung jedem individuell seinen Raum. Sie sind ruhig und freundlich und wie alle (Herden) Tiere wahre Meister im Lesen unserer Körpersprac he.

NWK kann man sehr gut in der menschenbezogenen Arbeit einsetzen. Zielgruppe können Menschen aller Altersgruppen und Bedürfnislagen sein.

 

Vorweg: Es gibt keine Therapietiere! Das Tier therapiert schließlich nicht und wird auch nicht therapiert und agiert immer nach seinem natürlichen Verhaltensrepertoire. Das macht den Einsatz mit ihnen sehr wertvoll.

 

Ohne Vorbehalte nehmen sie die Menschen so an, wie sie sind, setzen Grenzen, ermutigen zum Über-sich-hinauswachsen, machen Lust auf Bewegung und wecken die Freude darauf, in Kontakt mit einem anderen Lebewesen zu gehen.

Im Einsatz der Tiere unterscheidet man die tiergestützte Therapie & Pädagogik sowie tiergestützte Aktivitäten. Letztere beinhalten i.d.R. Wanderungen und Ausflüge, Tierbegegnungen und Achtsamkeitschulungen. Bei der tiergestützten Therapie & Pädagogik hingegen wird Selbständigkeit, Selbstbewusstsein, Ausdauer und Konzentration geschult. Das gleichzeitige In-Kontakt-Gehen mit sich und der Außenwelt sowie das Erleben von Selbstwirksamkeit sind relevante Inhalte.

 

Ansprechpartnerin im Verein „ThüNefTA“ sind für den NWK-Bereich Sylvia Koppe und Alina Kroll